Instagram, Pro-Ana, Xing, Facebook & Co.
Internetprävention an der Lüdertalschule
Am 25.02.2014 fand ein Informationsabend zum Thema Gefahren im Internet mit dem Kommissar Herrn Hohmann statt. Das Polizei Präsidium Osthessen organisiert in Zusammenarbeit mit den Schulen Veranstaltungen, um auf die Gefahren im Internet aufmerksam zu machen.
Die Schülerinnen und Schüler der heutigen Generation sind bereits mit dieser Vielfalt an Medien aufgewachsen und betrachten den Zugriff auf die verschiedenen Kommunikationsmittel als normal. Schülerinnen und Schüler, die kein Smartphone besitzen oder keinen Zugang zum Internet haben, haben es oft schwer, denn sie werden damit aufgezogen oder sogar gehänselt. Die Jugendlichen chatten, laden Musik runter, laden Bilder hoch, veröffentlichen Videos, spielen Spiele oder surfen einfach nur durch das World Wide Web.
Nach Herrn Hohmann ist es aber besonders wichtig, dass sich auch die Eltern mit den neuen Medien und Kommunikationsformen kritisch auseinandersetzen. Die Jugendlichen können in ihrem Alter die Gefahren noch nicht richtig einschätzen, daher braucht es eine Anleitung durch die Eltern. Es wurde bereits festgestellt, dass sich Jungen durchschnittlich sieben Stunden und Mädchen sechs Stunden mit den neuen Medien beschäftigen. Los geht es bereits mit dem Weckdienst, der über das Smartphone geschieht und anschließend werden erstmal die News bei Facebook und What’s App gescheckt. Nach einem kurzen Frühstück wird im Schulbus Musik gehört und etwas gedaddelt. Insbesondere das Smartphone als ständiger Begleiter können sich viele Schülerinnen und Schüler nicht mehr wegdenken und daher ergeben sich sehr lange Nutzungszeiten.
Herr Hohmann appellierte immer wieder an die Eltern zu überprüfen, was die Jugendlichen in der virtuellen Welt machen, denn viel zu schnell gelangen sie auf Porno- oder Pro-Ana-Seiten. Außerdem kommt es immer wieder zu Belästigung und Cybermobbing.
Generell muss wieder ein Umdenken in der Gesellschaft stattfinden: Nicht die Erwachsenen sollen von den Jugendlichen lernen, sondern die Jugendlichen von den Erwachsenen auch in Bezug auf die neuen Medien. Nur wer informiert ist kann sein Kind schützen. Weitere Informationen zu diesem Thema bieten die folgenden Webseiten: www.jugendschutz.net & www.klicksafe.de
Es war ein informativer und zugleich schockierender Vortrag, der hoffentlich zum Umdenken anregt!